Die große Sporttasche mit dem Rad zum Training bringen

Landschaftsillustration

Eine große Sporttasche mit dem Rad zu transportieren, wirkt zunächst umständlich. Sie ist sperrig, rutscht leicht und schlägt gegen das Bein. Trotzdem lässt sich das Problem lösen, und viele Sportlerinnen und Sportler fahren ganz selbstverständlich mit Tasche zum Training. Mit ein paar Kniffen sitzt die Tasche fest, und du kommst ohne Umwege entspannt an.

Die beste Lösung ist meist der Gepäckträger. Lege die Tasche der Länge nach oder quer darauf, und befestige sie mit zwei Spanngurten oder Gummiseilen an mehreren Punkten. Die Tasche sollte möglichst zentral liegen und darf nicht seitlich überstehen, damit sie nirgends hängen bleibt. Achte darauf, dass keine Riemen oder Ösen in Richtung Hinterrad baumeln.

Rucksack oder Tasche

Für kurze Wege genügt manchmal ein Rucksack, der fest auf dem Rücken sitzt. Er lässt sich gut tragen und schafft Platz für Schuhe, Kleidung und Wasserflasche. Bei sehr voller Ausrüstung ist eine Kombination sinnvoll: Die schwere Ausrüstung kommt auf den Gepäckträger, das Leichte in den Rucksack. So verteilt sich die Last, und du fährst stabiler.

Eine Tasche, die über der Schulter hängt oder am Lenker baumelt, ist keine gute Wahl. Sie schwingt hin und her, behindert das Lenken und rutscht leicht ab. Ist keine andere Lösung möglich, quere den Riemen über den Oberkörper, und fahre besonders langsam. Aber auf Dauer lohnt sich eine feste Befestigung am Rad, die du in wenigen Sekunden erledigst.

Nimm nur mit, was du wirklich brauchst. Frage dich, ob du Schuhe und Handtuch jedes Mal einpacken musst oder ob vieles im Verein bleiben kann. Manche Trainingsgruppen haben Schränke oder Fächer, in denen man Ausrüstung lassen darf. Nasse Sachen packst du getrennt in eine Tüte, damit die übrige Kleidung trocken bleibt, und dein Rad nicht riecht.

Plane etwas mehr Zeit ein, und rechne mit ein paar Minuten für das Verzurren. Auf dem Rückweg sind die Beine müde, also fahre in ruhigem Tempo. Mit der Zeit wird das Packen zur Gewohnheit, und du wirst merken, dass der Weg zum Training zum Aufwärmen dazugehört. Eine kleine Fahrt ist eine gute Vorbereitung, und danach fühlst du dich frischer als nach der Autofahrt. Kinder und Jugendliche machen es oft vor: Sie hängen sich die Tasche einfach um und sind schon unterwegs, weil der Weg für sie ganz selbstverständlich zum Sport gehört.