Einkaufssackerl schneiden in die Finger, ziehen die Schultern nach unten und reißen im ungünstigsten Moment. Ein Rucksack ist deutlich angenehmer, besonders wenn der Weg länger ist. Er verteilt das Gewicht auf beide Schultern, lässt die Hände frei für Schlüssel, Handy oder Regenschirm und passt sich beim Gehen dem Körper an.
Wähle einen Rucksack mit breiten, gepolsterten Trägern und einem festen Rücken. Ein Brust- und ein Hüftgurt helfen bei längeren Wegen, weil sie die Last besser verteilen. Ein Fach für Nasses oder Kühles ist praktisch. Wichtig ist, dass der Rucksack nicht schon leer viel wiegt, sonst bleibt zu wenig Platz für die Einkäufe.
Richtig packen
Packe schwere Dinge nach unten und nahe an den Rücken, damit der Schwerpunkt tief liegt. Flaschen, Dosen und Erdäpfel kommen zuerst hinein. Darüber legst du Mittelschweres, ganz oben das Leichte wie Brot, Salat oder Eier. Zerbrechliches schützt du mit einem Tuch. Kalte Ware wie Milch oder Joghurt legst du in die Mitte, dann bleibt sie länger kühl.
Trage den Rucksack immer auf beiden Schultern, und stelle die Gurte so ein, dass er hoch am Rücken sitzt. Ein zu tief hängender Rucksack zieht nach hinten und ermüdet schneller. Ist er sehr voll, gehe langsam, und mache unterwegs eine Pause. Wenn du merkst, dass es zu viel wird, teile die Last auf zwei Wege auf.
Kombiniere den Rucksack mit einer Stofftasche, wenn du gelegentlich mehr brauchst. Die Tasche trägst du in einer Hand, und die Last verteilt sich so besser. Bei größeren Einkäufen lohnt es sich, öfter und dafür weniger auf einmal zu kaufen. Ein Spaziergang zum Laden am Vormittag und ein zweiter am Abend fühlen sich oft leichter an als ein einziger großer Marsch.
Nach dem Einkauf leerst du den Rucksack sofort aus und lässt ihn auslüften, damit keine Gerüche zurückbleiben. Ab und zu wäschst du ihn aus. Wer einmal mit dem Rucksack einkaufen war, spürt schnell den Unterschied. Am besten probierst du es zuerst mit einer kleinen Runde zum nächsten Geschäft aus, um ein Gefühl für Gewicht und Sitz zu bekommen. Die Wege wirken kürzer, die Hände sind frei, und du bewegst dich ganz nebenbei mehr, ohne dass es wie eine Anstrengung wirkt.